Neuzugänge

DSCI2539
Doppelschreibmaschine Optima M12 Baujahr 1962, links DIN-Tastatur, rechts wissenschaftliche Tastatur
001
Zeichen der wissenschaftlichen Tastatur

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DSCI2399

Ein Anruf aus dem Erzgebirge bescherte mir diese seltene amerikanische Schreibmaschine REM-SHO, die von der Firma Remington-Sholes Company ab 1896 in Chicago hergestellt worden ist. Ihr neoklassizistischer Stil, der an griechische Tempel erinnert, wurde von Charles B. Atwood, dem Architekt der Chicagoer Weltausstellung entworfen. Sie ist  verkupfert und hat Bauteile aus Kupfer. In Deutschland existieren nur noch 34 solcher Maschinen in Sammlerhand.

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Conti 1936-2

Diese CONTINENTAL KSM ist deshalb interessant, da sie eine Sonderlackierung in Mahagonie-Holzmaserung hat. Sie ist aus dem Jahr 1936.

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Rheinmetall 1936

Die Rheinmetall-Reiseschreibmaschine mit Daumenumschaltung, eine außer- gewöhnliche Konstruktion, wurde ab ca. 1936 auf Kundenwunsch angeboten. Ziel dieser Neuentwicklung war es, die kleinen Finger der Schreiber(-innen) von der ziemlich schweren Arbeit der Umschaltung von Klein- auf Großbuchstaben zu entlasten und diese Funktion dem stärkeren Daumen zu übertragen. Wegen der geringen Nachfrage wurden nur wenige dieser Maschinen gebaut, die dadurch heute ein gefragtes Sammelobjekt sind.

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Conti 1943-3

Eine „WANDERER“ Notenschreibmaschine der Wanderer-Werke AG Chemnitz-Schönau aus dem Jahr 1943. Mit ihr können Notenblätter einschließlich der Linierung geschrieben werden. Sie ist die einzige in Sammlerkreisen bekannte derartige Maschine und damit wahrscheinlich die einzig existierende überhaupt. Die Anzahl der hergestellten Maschinen und ihr damaliger Preis sind unbekannt. Wenn man davon ausgeht, dass die hochwertigste „Continental“ SSM, die „Silenta“, der Wanderer-Werke damals 480,– Mark kostete, dann wird diese Maschine, die sicher nur auf Bestellung hergestellt wurde, mindestens das Doppelte gekostet haben.